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Ludwigsburger Nazis zerstörten die Synagoge am 10. November 1938. Ihr Platz erinnert heute an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.
Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten – auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen müssen.


Siehe auch „international information“


Wir stehen auf! Unser Grundgesetz

Aufzeichnung der Online-Veranstaltung von Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg zum 72. Geburtstag der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland

Das Grundgesetz ist die kluge Antwort auf die Verbrechen, die Deutsche in der Zeit des NS-Regimes begangen haben. Darum feiern Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg jährlich am 23. Mai das Grundgesetz mit seinen Menschenrechts-Artikeln.

Der Geburtstag des Grundgesetzes ist ein guter Anlass klar zu machen: Diese Verfassung schützt alle Menschen, die in Deutschland leben, gleichermaßen.

Bereits im vergangenen Jahr wurde bei einer virtuellen Feier des Grundgesetzes darauf hingewiesen, dass die vorübergehenden Einschränkungen von Grundrechten während der Corona-Bedrohung dem Schutz aller dienen, die ansonsten der tückischen Krankheit ausgeliefert wären.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem wunderschönen allerersten Satz des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und seiner, auch aus dem jüdischen Denken stammenden, Geschichte.


Fragen? Kommentare? Gerne. Einfach schreiben per E-Mail.

Die Beiträge von Ludwigsburgs Erster Bürgermeisterin Renate Schmetz und von Prof. Micha Brumlik sowie die Musikstücke von Arseniy Strokovskiy sind unter diesem Link auch einzeln zu finden…
Daneben gibt es dort biografische Infos zu unseren Gästen.

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Unter dem Titel „beziehungsweise“ haben evangelische und katholische Aktive Denkanstöße zu Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen jüdischer und christlicher Religion herausgegeben. Hier unten sind die entsprechenden Plakatmotive zu finden. Wer mehr wissen möchte, besucht die zugehörige Internetseite.

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An dieser Stelle weisen wir gerne auf Veranstaltungen im Rahmen des bundesweiten Programms hin, das sich mit 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland beschäftigt.

#2021JLID Wöchentlicher Podcast
über jüdisches Leben in Deutschland – auch zum Nachhören
https://www.deezer.com/de/show/2145762

„Mentsh! Koch-Event“
SO, 13. JUN 2021 ab 17 Uhr

Anmeldung bis 10. Juni!

Der erste Höhepunkt des „Mentsh!“-Festivals ist Tom Franz, der am Sonntag, 13. Juni, um 17 Uhr via Zoom zum Kochen historischer Gerichte einlädt. Moderiert wird das Koch-Event von der Journalistin Mirna Funk, die den deutsch-israelischen Starkoch vorab interviewt hat. Zum Interview hier klicken. Noch bis Donnerstag, 10. Juni, können sich Interessierte unter info@2021JLID.de anmelden, um die Zutaten-Liste, die Rezepte und den Zoom-Link zu erhalten. Gekocht wird dann gemeinsam. Als Grundlage der Kreationen dient Tom Franz das „Historische Kochbuch für die jüdische Küche von 1926“. Dieses wurde herausgegeben vom Jüdischen Frauenbund, dessen Mitbegründerin Bertha Pappenheim (1859-1936) bei dem Koch- und Back-Event mit einem Rezept für ihre Haselnuss-Torte vertreten ist. Die österreichisch-deutsche Frauenrechtlerin war eben nicht nur für ihre scharfe Zunge, sondern auch für manche Gaumenfreude bekannt.


„Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945“
MO, 14. JUN 2021 ab 19 Uhr

Nach dem Holocaust galt Deutschland den meisten Jüdinnen und Juden als »blutgetränkte Erde«, auf der jüdisches Leben unmöglich erschien. Dennoch bildete in den ersten Nachkriegsjahren das besetzte Deutschland eine Durchgangsstation für jüdische Überlebende aus Osteuropa. Ein kleiner Teil von ihnen blieb und baute gemeinsam mit überlebenden und aus dem Exil zurückgekehrten deutschen Jüdinnen und Juden wieder jüdische Gemeinden auf. Wie haben sich die Gemeinden entwickelt, wie haben der Zentralrat und seine Vorsitzenden das Wiedererstarken jüdischen Lebens in Deutschland geprägt, und wie
gehen sie mit altem und neuem Antisemitismus um? Darüber spricht Prof. Dr. Michael Brenner in seinem Vortrag.
 
REFERENT: Prof. Dr. Michael Brenner ist Historiker. Er hat einen Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München
 
ANMELDUNG: https://www.hospitalhof.de/programm/140621-juedisches-leben-in-deutschland-nach-1945/
 
DIE VERANSTALTUNG FINDET ONLINE STATT: Sie benötigen zur Teilnahme einen Computer oder Laptop mit Internetzugang sowie ggfs. Kamera und Mikrofon. Den Zugangslink erhalten Sie 1-3 Tage vor der Veranstaltung zugesandt.
 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ev. Akademie Bad Boll; der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg; der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg und dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, im Rahmen der Reihe: Jüdisches Leben in Deutschland statt.
 
KOSTENBEITRAG entfällt
 
KONTAKT: info@hospitalhof.de , Tel. 0711 / 2068-150


„Sprache mit Flügel(n)“
SO, 7. NOV 2021
Kurt Tucholsky und Texten und Liedern · Mit Rudolf Guckelsberger (Sprecher) und Philip Dahlem (Flügel) · PKC Freudental

#frageinenjuden
· mit Marina Weisband · auf YouTube

Solidarität in Corona-Zeiten statt „die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer“

In Corona-Zeiten geht die Schere zwischen ärmeren und reicheren Menschen weiter auseinander. Daher rufen eine Reihe von Evangelischen Kirchengemeinden Ludwigsburgs alle Menschen mit gesichertem Einkommen zu einem Akt der Solidarität auf. Wenn man Anfang des Jahres Einkommenszuwächse z. B. durch den weggefallenen Soli hat, dann soll man diese Zuwächse für eine Nothilfe für arme Menschen geben und für Menschen, die in ihrer Existenz bedroht sind, sei es in Ludwigsburg oder im Ausland. Man gebe die Zuwächse in selbstbestimmter Höhe für einige Zeit ab als Zeichen der Solidarität und als Aktion in der Fastenzeit – und gerne auch darüber hinaus. Dadurch wird vielen armen Menschen geholfen!

Spendenkonto Kreisdiakonieverband Ludwigsburg IBAN: DE626024500500000026091 BIC: SOLADES1LBG (KSK Ludwigsburg)




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