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Erinnerung

Der Synagogenplatz in Ludwigsburg ist ein weitgehend leerer Platz. Eine offene Wunde in der Stadt.
Er erinnert an die Synagoge, die hier an der Ecke Alleenstraße / Solitudestraße von 1884 an stand.

Er erinnert auch an die Zerstörung dieser Synagoge durch Ludwigsburger Nazis am 10. November 1938.
Und er erinnert erst recht an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt,
die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten –
auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen,
so wie unter der NS-Diktatur Menschen auch aus Ludwigsburg zu fliehen versucht haben,
um ihr Leben zu retten und Freiheit zu finden.

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Der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz unterstützt die Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ – sie lenkt den Blick auf eine Gruppe von Menschen, die von den Betreibern des NS-Systems rücksichtslos verfolgt wurden und die in der Gesellschaft kaum Rückhalt hatte. Grundlegende Menschenrechte wurden diesen Menschen entzogen, statt Angeboten zur Hilfe wurden sie misshandelt, eingesperrt und ermordet.
Die Ausstellung wird von der Wohnungslosenhilfe Ludwigsburg veranstaltet und ist vom 28. Oktober bis zum 15. November im Ludwigsburger Kulturzentrum zu sehen.

WLHI LB Plakat Ausstellung 2016





Ausgezeichnete Kurzgeschichte...



Aktuelles:

Das nächste Treffen von Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz / Förderverein Synagogenplatz (zugleich Mitgliederversammlung):
Mittwoch, 26. Oktober 2016, am Besprechungstisch von INFO & IDEE, Schillerstraße 13/2 um 19.30 Uhr.

Diskussionen und Entscheidungen über die anstehenden Aktivitäten für sinnvolle Erinnerung und für eine solidarische Gesellschaft.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!







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