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Grundgesetz-Fest auf dem Synagogenplatz
Am 23. Mai ist ab 18 Uhr viel geboten – von Streichquartett und Chor bis Rap
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Filme mit einer Menge Grundgesetz zwischen den Bildern:

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Ein vielfältiges Programm mit wundervollen Partnerinnen und Partnern aus Ludwigsburg zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes – hier sind nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen (bitte klicken)…


Darunter ist eine ganze Reihe mit Filmen, in denen die Inhalte des Grundgesetzes – und jeder Rechtsgrundlage für gutes Leben – sichtbar werden:



Nächstes Treffen:

Das nächste Treffen von
Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg ist am Donnerstag, 27. Juni, 19.00 Uhr am Besprechungstisch von INFO & IDEE in der Schillerstraße 13/2, Ludwigsburg (hinter Computer Arlt).

Themen werden vor allem die geplanten Veranstaltungen im Herbst dieses Jahres sein: Gestaltung des 10. November 2019 (an dem sich die Brandstiftung von Ludwigsburger Nazis in der Synagoge zum 81. Mal jährt) und die Veranstaltungsreihe zum Fall der deutsch-deutschen Mauer. Und auch für das Jahr 2020 werden schon Ideen gesammelt und fixiert…

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Falls es vorab Fragen gibt:
dialog[ät]synagogenplatz.de






Albert Sting nahm im Dezember 2015 eindeutig Stellung, als Menschen in Deutschland es hinnehmbar fanden oder gar sich aktiv daran beteiligten, dass Unterkünfte von Geflüchteten in Brand gesteckt wurden. Sein Aufruf zu Wachsamkeit und Menschlichkeit wurde gedruckt und im Netz vieltausendfach wahrgenommen.
Am 7. Mai 2019 wurde das Ehrenmitglied des Fördervereins Synagogenplatz 95 Jahre alt – herzlichen Glückwunsch!
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Der Synagogenplatz in Ludwigsburg: Ein Platz des Erlebens, der Nachdenkens, der Begegnung. Ein Platz des Erinnerns und der Mahnung. Und ein Platz der Menschenrechte. Aus furchtbarem Grund ein trauriger Platz. Wenn die richtigen Menschen darauf zusammenkommen: ein schöner Platz.


Der Synagogenplatz ist ein weitgehend leerer Platz. Eine offene Wunde in der Stadt. Er erinnert an die Synagoge, die hier an der Ecke Alleenstraße / Solitudestraße von 1884 an stand.

Er erinnert auch an die Zerstörung dieser Synagoge durch Ludwigsburger Nazis am 10. November 1938. Und er erinnert erst recht an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten – auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen, so wie unter der NS-Diktatur Menschen auch aus Ludwigsburg zu fliehen versucht haben, um ihr Leben zu retten und Freiheit zu finden.

(Foto: Stadt Ludwigsburg)

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Zur Erinnerung an
Susanne und Uwe Müller
Mit Ideen und Tatkraft gestalteten sie Projekte zum Synagogenplatz

Viele Ideen brachten Susanne und Uwe Müller in die Diskussionen und Aktionen rund um den Synagogenplatz ein – und sie waren beide Menschen, die beim Umsetzen von Ideen energisch und beharrlich mitwirkten.

Im Jahr 2009 entschieden die beiden sich, die damals anstehende Erneuerung des Synagogenplatzes mit voranzubringen. Sie brachten Projekte auf den Weg wie die Schüler-Geschichtswerkstatt oder die Grundgesetz-Lesungen auf dem Synagogenplatz. Sie motivierten Musiker, Wissenschaftler und viele andere, bei Veranstaltungen mitzuwirken und damit die Geschichte der Ludwigsburger Synagoge und ihrer Menschen für viele Interessierte, quer durch alle Generationen, zugänglich zu machen.

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Zur Erinnerung an
Miriam und Menachem Weiss
Sie haben die Neugestaltung des Synagogenplatzes unterstützt

Miriam Weiss hatte ihre Kindheit in Ludwigsburg verbracht – gemeinsam mit ihren jüdischen Eltern konnte sie vor dem Nazi-Terror fliehen und sich in Palästina, dem späteren Israel, ein neues Leben aufbauen. Sie heiratete den aus Berlin stammenden Menachem Weiß.

Durch Besuche in Ludwigsburg hielt sie Kontakt zu Menschen aus der Region und unterstützte dabei beherzt die würdige Neugestaltung des Synagogenplatzes. 2012 berichtete sie bei der Erinnerungs-Veranstaltung am 10. November von ihrem Schicksal und dem ihrer ermordeten Angehörigen. Nicht zu vergessen und neue Ausgrenzung oder gar Verfolgung von Menschen zu verhindern, war ihr ein Herzensanliegen.

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Zur Erinnerung an
Harry Grenville
Dem Nazi-Terror entkommen · Aktiv für Verständigung und Aufmerksamkeit

Harry Grenville, der als Kind einer jüdischen Ludwigsburger Familie den Nazi-Terror überleben konnte, ist im Alter von 92 Jahren in seiner zweiten Heimat in England gestorben. Der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und die Stolperstein-Inititative Ludwigsburg haben damit einen wichtigen Zeitzeugen und engagierten Unterstützer verloren. Zuletzt hatte Harry Grenville im Jahr 2014 die Stadt seiner Kindheit wieder besucht und hielt eine Rede bei der Einweihung des neu gestalteten Synagogenplatzes.

Durch persönliche Begegnungen und schriftliche Berichte gab Harry Grenville den Aktiven der Stolperstein-Initiative und des Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz viele wertvolle Informationen und viel Motivation für ihre aufklärerische Arbeit.