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Das Grundgesetzfest im Rückblick: Fotos gibt’s hier oben,
viele Informationen zur Veranstaltung sind unter folgendem Link: Weiterlesen…

Ihre / Deine Meinung zur Veranstaltungsreihe „Wir stehen auf – unser Grundgesetz“ interessiert uns sehr! Wir freuen uns über Kommentare per E-Mail… (Bitte auch angeben, ob der Kommentar MIT Namen hier auf der Internetseite veröffentlicht werden darf oder ob das lieber anonymisiert passieren soll – vielen Dank!)

Und hier unten ist ein Video eines der vielen Programmpunkte: „Kaiserquartett und Deutschlandlied“ von Christof Stählin, interpretiert vom Ludwigsburger Streichquartett und Barbara Stoll.
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Filme mit einer Menge Grundgesetz zwischen den Bildern:

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Nächstes Treffen:

Der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz ist stets offen für Interessierte. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 10. September, um 19 Uhr im Besprechungsraum von „Info & Idee“, Schillerstraße 13/2 in Ludwigsburg. Themen werden unter die dann bevorstehende Veranstaltungsreihe „Mauern brechen“, die Planung der Erinnerungs-Veranstaltung am 10. November und ein Ausblick auf das erste Veranstaltungshalbjahr 2020 sein.

Videoprojekt zum Grundgesetz:

Projektdokumentation von Sebastian Weimann: Im kühlen Frühling 2019 machte sich eine Gruppe von Jugendlichen aus Ludwigsburg heiße Gedanken über das Grundgesetz. Die Volkshochschule, der Jugendgemeinderat und das Büro für Integration und Migration hatten dazu eingeladen, die Landeszentrale für politische Bildung und Filmprofi Sebastian Weimann unterstützten die Gruppe. Heraus kamen verschiedene kreative Produkte, unter anderem der Film „Aus gutem Grund“ – ebenfalls hier auf dieser Seite zu finden...
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In diesem Film zeigen Jugendliche aus Ludwigsburg, was ihnen am Grundgesetz wichtig ist – er ist eines der Ergebnisse eines Workshops aus dem Frühjahr 2019. Die Volkshochschule, der Jugendgemeinderat und das Büro für Integration und Migration hatten dazu eingeladen, die Landeszentrale für politische Bildung und Filmprofi Sebastian Weimann unterstützten die Gruppe.
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Der Synagogenplatz in Ludwigsburg: Ein Platz des Erlebens, der Nachdenkens, der Begegnung. Ein Platz des Erinnerns und der Mahnung. Und ein Platz der Menschenrechte. Aus furchtbarem Grund ein trauriger Platz. Wenn die richtigen Menschen darauf zusammenkommen: ein schöner Platz.


Der Synagogenplatz ist ein weitgehend leerer Platz. Eine offene Wunde in der Stadt. Er erinnert an die Synagoge, die hier an der Ecke Alleenstraße / Solitudestraße von 1884 an stand.

Er erinnert auch an die Zerstörung dieser Synagoge durch Ludwigsburger Nazis am 10. November 1938. Und er erinnert erst recht an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten – auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen, so wie unter der NS-Diktatur Menschen auch aus Ludwigsburg zu fliehen versucht haben, um ihr Leben zu retten und Freiheit zu finden.

(Foto: Stadt Ludwigsburg)

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Zur Erinnerung an
Susanne und Uwe Müller
Mit Ideen und Tatkraft gestalteten sie Projekte zum Synagogenplatz

Viele Ideen brachten Susanne und Uwe Müller in die Diskussionen und Aktionen rund um den Synagogenplatz ein – und sie waren beide Menschen, die beim Umsetzen von Ideen energisch und beharrlich mitwirkten.

Im Jahr 2009 entschieden die beiden sich, die damals anstehende Erneuerung des Synagogenplatzes mit voranzubringen. Sie brachten Projekte auf den Weg wie die Schüler-Geschichtswerkstatt oder die Grundgesetz-Lesungen auf dem Synagogenplatz. Sie motivierten Musiker, Wissenschaftler und viele andere, bei Veranstaltungen mitzuwirken und damit die Geschichte der Ludwigsburger Synagoge und ihrer Menschen für viele Interessierte, quer durch alle Generationen, zugänglich zu machen.

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Zur Erinnerung an
Miriam und Menachem Weiss
Sie haben die Neugestaltung des Synagogenplatzes unterstützt

Miriam Weiss hatte ihre Kindheit in Ludwigsburg verbracht – gemeinsam mit ihren jüdischen Eltern konnte sie vor dem Nazi-Terror fliehen und sich in Palästina, dem späteren Israel, ein neues Leben aufbauen. Sie heiratete den aus Berlin stammenden Menachem Weiß.

Durch Besuche in Ludwigsburg hielt sie Kontakt zu Menschen aus der Region und unterstützte dabei beherzt die würdige Neugestaltung des Synagogenplatzes. 2012 berichtete sie bei der Erinnerungs-Veranstaltung am 10. November von ihrem Schicksal und dem ihrer ermordeten Angehörigen. Nicht zu vergessen und neue Ausgrenzung oder gar Verfolgung von Menschen zu verhindern, war ihr ein Herzensanliegen.

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Zur Erinnerung an
Harry Grenville
Dem Nazi-Terror entkommen · Aktiv für Verständigung und Aufmerksamkeit

Harry Grenville, der als Kind einer jüdischen Ludwigsburger Familie den Nazi-Terror überleben konnte, ist im Alter von 92 Jahren in seiner zweiten Heimat in England gestorben. Der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und die Stolperstein-Inititative Ludwigsburg haben damit einen wichtigen Zeitzeugen und engagierten Unterstützer verloren. Zuletzt hatte Harry Grenville im Jahr 2014 die Stadt seiner Kindheit wieder besucht und hielt eine Rede bei der Einweihung des neu gestalteten Synagogenplatzes.

Durch persönliche Begegnungen und schriftliche Berichte gab Harry Grenville den Aktiven der Stolperstein-Initiative und des Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz viele wertvolle Informationen und viel Motivation für ihre aufklärerische Arbeit.