Erinnerung

Der Synagogenplatz in Ludwigsburg ist ein weitgehend leerer Platz. Eine offene Wunde in der Stadt.
Er erinnert an die Synagoge, die hier an der Ecke Alleenstraße / Solitudestraße von 1884 an stand.

Er erinnert auch an die Zerstörung dieser Synagoge durch Ludwigsburger Nazis am 10. November 1938.
Und er erinnert erst recht an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt,
die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten –
auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen,
so wie unter der NS-Diktatur Menschen auch aus Ludwigsburg zu fliehen versucht haben,
um ihr Leben zu retten und Freiheit zu finden.


Informieren und mitarbeiten:

Das nächste Treffen von Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz / Förderverein Synagogenplatz:
Dienstag, 19. September 2017, am Besprechungstisch von INFO & IDEE, Schillerstraße 13/2 um 19.30 Uhr.
Themen werden unter anderem die Veranstaltungen am und um den 10. November dieses Jahres sein.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


Vorankündigung von Veranstaltungen:

Donnerstag, 9. November (Podium in der Musikhalle Ludwigsburg): Asamblea Mediterranea
Konzert mit betörend schöner Musik sephardischer Juden, in der sich musikalische Wurzeln des Mittelmeerraums vereinen, und die das friedliche Zusammenleben von Juden, Muslimen und Christen in Klänge fasste.

Freitag, 10. November (Synagogenplatz): Musik mit Café Dünya und u.a. einem Bericht vom Leiter des Stadtarchivs, Dr. Simon Karzel, zum Leben von Jüdinnen und Juden in Ludwigsburg.

Sonntag, 19. November: Theaterstück Fremd.Sein.Heimat – anregendes Theaterstück von Franz Csiky über Menschen, die fliehen mussten. Ausgangspunkt sind Erinnerungen an eine Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und führt zum Leben der Menschen, die aktuell in Deutschland Schutz vor Krieg und Gewalt suchen.


Ausgezeichnete Kurzgeschichte...













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