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Ein breites Bündnis von Einrichtungen und Organisationen aus Ludwigsburg setzte am Samstag, 20. Juni, gemeinsam und öffentlich auf dem Ludwigsburger Rathaushof ein Zeichen gegen Rassismus.
Über 450 Menschen aus Ludwigsburg und Umgebung machten klar: „Die menschenfreundliche Mehrheit schweigt nicht – wir stehen für Vielfalt!“

Hier der Beitrag des Fördervereins Synagogenplatz: „Dass Nachbarinnen und Nachbarn ausgegrenzt werden, dass sie verfolgt werden, weil sie zu einer bestimmten Gruppe von Menschen gehören – das hat in Ludwigsburg leider eine grauenvolle Tradition. Als die Nazis herrschten, haben viel zu viele Menschen in unserer Stadt sich daran beteiligt, Jüdinnen und Juden aus der Gemeinschaft auszuschließen, sie auszurauben, sie zu vertreiben und diejenigen, die nicht fliehen konnten, in Sklaven- und Ermordungslager zu zwingen.
Heute berichten Menschen mit dunkler Hautfarbe aus Ludwigsburg von unangemessenen Personenkontrollen aufgrund ihres Aussehens, von bewusst und unbewusst ausgeübtem Rassismus, von latenter Angst und konkreter Angst, in der sie leben. Wir sind heute hier, weil man offensichtlich immer noch betonen muss: Die Menschenrechte gelten für jeden Menschen.“


Eine Bildreportage des Fotografen Bilal Hasaf zur „Black Lives Matter“-Veranstaltung: