• Freitag
      15.
      Oktober

      „Donna donna“

      Konzert mit Esther Lorenz
      location_on Friedenskirche Ludwigsburg · Stuttgarter Straße 42 access_time 18:00 – 20:00 Uhr

      Eine musikalische Reise durch das Judentum mit hebräischen, sefardischen und jiddischen Liedern · Eine Veranstaltung der Friedenkirche Ludwigsburg im Rahmen des Programms „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

    • Montag
      18.
      Oktober

      AK Dialog Synagogenplatz

      Besprechung des Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz
      location_on ob virtuell oder in Präsenz – Info folgt zeitnah access_time 19:30 – ca. 21:00 Uhr

      Besprechung aller Interessierten im Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz – wir besprechen die anstehenden Veranstaltungen, nicht zuletzt für den 10. November, an dem jährlich Menschen auf dem Synagogenplatz an die verbrecherische Brandstiftung durch Ludwigsburger Nazis an diesem Tag 1938 erinnern.

      Daneben geht es auch um neue Ideen und Projekte. Anregungen sind herzlich willkommen.

    • Dienstag
      26.
      Oktober

      Barbara Honigmann

      Die bekannte Autorin liest aus ihrem Buch „Chronik meiner Straße“
      location_on Stadtbibliothek Ludwigsburg · Wilhelmstraße 9 access_time 19:00 – 21:00 Uhr

      In diesem Erinnerungsbuch widmet Barbara Honigmann sich einer einzigen Straße, der unscheinbaren „Rue Edel“ in Straßburg, in der sie seit über zwanzig Jahren wohnt. Hier gibt es keine Parks, kein Europaparlament und keine Kathedrale. Was es gibt, ist Vielfalt: orthodoxe und weniger orthodoxe Juden, die merkwürdig isolierten »Söhne und Töchter des Kaukasus«, eine ältere Dame, die nicht zurückschreckt vor der Bepflanzung fremder Balkone, einen dunkelhäutigen Priester in weißem Gewand und einen Splitternackten mit dem Po in der Sonne. So unterschiedlich die Herkunft, eines verbindet alle: das Gefühl, nicht von »hier« zu sein.

      Die vielfach mit Preisen ausgezeichnete Autorin begegnet in ihrer Straße der ganzen Welt im Kleinen, erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.

      Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg und der Citykirche Ludwigsburg. Die Lesung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

      Der Eintritt kostet 8,- Euro, ermäßigt 6,- Euro. Anmeldungen bitte per E-Mail an stabi.kundenservice@ludwigsburg.de

    • Freitag
      29.
      Oktober

      Happy Birthday, Giora Feidman!

      Konzert mit dem berühmten Klarinettisten
      location_on Friedenskirche Ludwigsburg · Stuttgarter Straße 42 access_time 20:00 – 22:00 Uhr

      Der Virtuose der Klarinette begleitet von „Klezmer virtuos“ – dieser Termin ersetzt den ursprünglich für den 29. Januar angesetzten Termin.

    • Montag
      1.
      November

      Die Welt ist eine schmale Brücke – wie klingt Vielfalt in Ludwigsburg

      Ludwigsburger*innen gemeinsam mit dem Musikensemble Asamblea Mediterranea
      location_on Scala Ludwigsburg · Stuttgarter Straße 2 access_time 19:00 Uhr · Eintritt 16,50 / 13,20 €

      Seit knapp einem Jahr arbeiten engagierte Ludwigsburger*innen unterschiedlicher Alter, Religionszugehörigkeit, Beruf und kultureller Hintergrund zusammen, um dieses einzigartige Konzert vorzubereiten. Sie erzählen Abschnitte ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte und machen ihre Erzählungen durch Musik fühlbar. Im Laufe des Prozesses sind die Teilnehmer zu Schauspielern und Sängern geworden, die aus eigener Perspektive das Drama ihres Lebens aufführen. Sie werden vom Musikensemble Asamblea Mediterranea begleitet. Das Oktett hat sich ursprünglich auf jüdische Musik spezialisiert, ist aber durch die musikalische Bandbreite seiner Mitglieder die ideale Besetzung für dieses besondere Projekt. Das Ensemble wird von den Gastsolisten Serpil Aktas (Gesang & Baglama) und Mazen Mohsen (Gesang & Oud) unterstützt. Wir freuen uns sehr, dass unser Konzert gerade in dem Jahr stattfindet, in dem 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland gefeiert wird. Denn die jüdische Geschichte macht deutlich, wie gefährlich Vorurteile, Intoleranz und Rassismus sein können. Sie zeigt ebenso das enorme Potenzial einer offenen Gesellschaft, die kulturelle und religiöse Vielfalt schätzt. Es ist uns daher eine besondere Freude und Ehre, dass die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, vertreten durch Vorstandsmitglied Michael Kaschi, offizieller Kooperationspartner des Projekts ist.

    • Mittwoch
      10.
      November

      Respekt und Engagement!

      Erinnerung an die Brandstiftung Ludwigsburger Nazis 1938
      location_on Synagogenplatz Ludwigsburg · Ecke Alleenstraße / Solitudestraße access_time 18:00 – 19:00 Uhr

      Die Erinnerung an die Brandstiftung Ludwigsburger Nazis vereint engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt und lädt alle Interessierten ein, sich mit dem Thema zu beschäftigen: Wie konnte es zu diesem Verbrechen kommen, das tatsächlich vor den Augen von Passantinnen und Passanten stattfand, ohne dass Widerstand sich regte? Wie konnten die Menschen von Ludwigsburg so versagen – ebenso wie die Zivilgesellschaft in nahezu jedem anderen Ort in Deutschland, in dem eine Synagoge stand?

      Im Anschluss an die Veranstaltung liegt ein Besuch im Ludwigsburger Kulturzentrum KUZ nahe: Das Programm „Erinnerungen an Exil und Heimat“ ergänzt die Synagogenplatz-Veranstaltung.

    • Mittwoch
      10.
      November

      Erinnerungen an Exil und Heimat – Songs of Exile, Stories of Home

      Lesung mit Musik
      location_on Kulturzentrum KUZ · Rathaushof Ludwigsburg · Kleiner Saal access_time 19:15 – 21:00 Uhr

      DIe Ludwigsburgerin Diana Kölz liest zusammen mit ihren Geschwistern aus den Erinnerungen ihres Onkels Max.

      Erinnerungen an die Ereignisse einer Kindheit in Berlin 1927 – 1938. Max Newman schreibt die Memoiren einer jüdisch-protestantischen Familie aus Berlin Tempelhof in einer autobiografischen Erzählung der Ereignisse vor und nach dem Holocaust, der Flucht der Familie nach Großbritannien und der Heimatsuche nieder. Die Geschwister Diana Kölz, Julia Holden und Barry Holden sind in Großbritannien geboren und bringen die Kindheitserinnerungen ihrer Mutter Eva Rachel Holden und ihres Onkels Max Newman als ein Theaterstück auf die Bühne. Begleitet wird der Abend musikalisch vom vhs-Chor, welcher Lieder wie Schuberts „Forelle“, Mendelssohns „auf Flügeln des Gesangs“ und „das Buchenwaldlied“ darbietet. Die Erstaufführungen des Stücks fand im Mai 2019 in Mailand statt, am 30. Januar eine weitere in London.

      Ein Kapitel aus Max Newmans Buch las Diana Kölz bereits vor einem Jahr auf dem Synagogenplatz: Hier Link zu YouTube anklicken

      Eine Veranstaltung der vhs Ludwigsburg mit Unterstützung des Förderverein Synagogenplatz. Weitere Informationen unter www.vhs-ludwigsburg.de

      Erinnerungen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer menschlichen Gesellschaft. Wer die Verbrechen der Nazis kennt, wer die Erinnerung an ihre Opfer pflegt, wer die Zusammenhänge hinter den Verbrechen sichtbar macht, kann daraus lernen.

      Der Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg und der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz sind darum gerne Partner bei der Veranstaltung „Erinnerungen an Exil und Heimat – Songs of Exile, Stories of Home“. Der Zufall, dass Max Newmans Nichte eine aktive Ludwigsburger Bürgerin ist, bringt diesen Abend an diesem Tag in unsere Stadt. Diese Verbindung zu einem jüdischen Mann, der den Nazi-Terror überlebte, machen seine Erinnerungen für uns zugänglich.

      Erinnerungen an Exil und Heimat – dieses Programm spiegelt große Themen in alltäglichen Dingen. Wir freuen uns, dass dieses Wissen voller Gefühl durch eine solche Veranstaltung sein Publikum findet. Wir freuen uns, wenn unsere heutigen Nachbarinnen und Nachbarn dieses Wissen aufnehmen. Daraus kann Engagement werden, dass die Menschen von heute brauchen.

    • Dienstag
      16.
      November

      jüdisch.heute

      Ein Abend mit kulturellen Perlen, aktuellen Lebensentwürfen und spannenden Begegnungen
      location_on Scala Ludwigsburg · Stuttgarter Straße 2 access_time 19:00 Uhr · Eintritt 10.– €

      Jüdisches Leben in Deutschland ist bis heute kunterbunt und aufregend! Neben der notwendigen Erinnerungskultur gibt es eine Fülle an kulturellen Leckerbissen in Musik und Inszenierung. Historische Orte wie die ehemalige Synagoge in Freudental und das dort entstandene Pädagogisch-Kulturelle Centrum laden zur Begegnung mit der jüdischen Welt gestern wie heute ein und entführen uns auf einen Theaterspaziergang mit dem Wunderrabbi Joseph Mayer Schnaittacher.

      Die Landräte aus Ludwigsburg und dem Oberen Galiläa / Israel erzählen von einer seit vielen Jahren intensiv gepflegten Partnerschaft zwischen beiden Landkreisen. Aus den USA zugeschaltet wird Toby Sonneman, die Fotos aus dem letzten Sommer der Freudentaler Juden vorstellt. Einblicke über das jüdische Leben in Deutschland gibt die Rabbinerin NN (angefragt), die auch zum Gespräch bereitsteht. Begleitet wird dieser abwechslungsreiche Abend von der wunderbaren Musik des Jerusalem Duo mit der Harfinistin Hila Ofek und dem Saxophonisten Andre Tsirlin.

    • Donnerstag
      18.
      November

      Koschere Handys und rappende Rabbiner

      Judentum und modernes Leben im 21. Jahrhundert · Vortrag von Esther Graf
      location_on Kulturzentrum KUZ · Rathaushof Ludwigsburg · Kleiner Saal access_time 18:00 – 20:00 Uhr

      Judentum und Modernität – passt das zusammen? Unter dem medialen Eindruck schwarz gekleideter Männer mit langen Bärten und den vermeintlich einengenden altmodischen Geboten entsteht zu leicht der Eindruck, dass das Judentum rückwärtsgewandt und technikfeindlich ist. Genau das Gegenteil ist der Fall. (Technische) Hilfsmittel, die dazu beitragen die Gebote einfacher einzuhalten, sind jederzeit willkommen, die Einbindung moderner Medien in den religiösen Alltag eine Herausforderung. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Beispiele aus dem heutigen jüdischen Alltag.

      Dr. Esther Graf ist promovierte Judaistin und Kunsthistorikerin und engagiert sich als praktizierende Jüdin im interreligiösen Dialog.

      Eine Veranstaltung der vhs Ludwigsburg In Kooperation mit dem Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz“. Weitere Informationen unter www.vhs-ludwigsburg.de

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