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Jüdische Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger





Greilsamer-Kombo

Harry Grenville hat erschütternde Geschichten zu erzählen. Doch er berichtet sie voller Klugheit und Milde: Geboren wurde der frühere Ludwigsburger 1926 und hieß Heinz Willy Greilsamer. Heinz und seine Schwester Hannah wurden von den Eltern mit einem „Kindertransport“ nach England geschickt. Vater Jakob und Mutter Klara Greilsamer sowie ihre Mutter Sarah Ottenheimer fielen den mörderischen Plänen der Nazis zum Opfer, der Koffer von Jacob Greilsamer ist in der Ausstellung des Ermordungslagers Auschwitz erhalten. Der Junge blieb in England und passte seinen Namen der neuen Heimat an. 2009 verlegte der Künstler Gunter Demnig „Stolpersteine“ in der Mathildenstraße in Ludwigsburg, um an die ermordeten Eltern und Großmutter von Harry Grenville zu erinnern. Die eindringlichen Berichte von Harry Grenville finden Sie im Download-Bereich dieser Seite (Harry_Grenville.PDF).




Samuel-and-Mina-Metzger

Samuel und Mina Metzger. Der Kantor der Ludwigsburger Synagoge floh mit seiner Familie nach etwa einem halben Jahr Gefangenschaft im KZ Dachau nach Kolumbien. Sein Enkelsohn Eudardo Eichenwald stellte dem Förderverein Synagogenplatz unter anderem dieses Bild und auch das Foto der Synagoge zur Verfügung. Er lebt mit seiner Familie in den USA. Das Dokument „Samuel_Metzger.PDF“ im Download-Bereich berichtet von diesem Deutschen jüdischen Glaubens.



Etliche Biografien jüdischer Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger finden Sie auch unter www.stolpersteine-ludwigsburg.de. Auch durch Anklicken der Bilder kommen Sie auf die dazugehörigen Informationen – hier einige Beispiele:


024_Schmals

Dr. David Schmal und Selma Schmal wohnten in der Myliusstraße 6/1


014_Meyers

Bilder von Fanny und Siegmund Meyer vor dem Haus in der Richard-Wagner-Straße 1, in dem sie zuhause waren.


023_Leobnberger18+Richter

Helene Richter wohnte in der Leonberger Straße 18 – dort, wo heute das hellgraue Haus steht.