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Zur Erinnerung an
Susanne und Uwe Müller
Mit Ideen und Tatkraft gestalteten sie Projekte zum Synagogenplatz

Viele Ideen brachten Susanne und Uwe Müller in die Diskussionen und Aktionen rund um den Synagogenplatz ein – und sie waren beide Menschen, die beim Umsetzen von Ideen energisch und beharrlich mitwirkten.

Im Jahr 2009 entschieden die beiden sich, die damals anstehende Erneuerung des Synagogenplatzes mit voranzubringen. Sie brachten Projekte auf den Weg wie die Schüler-Geschichtswerkstatt oder die Grundgesetz-Lesungen auf dem Synagogenplatz. Sie motivierten Musiker, Wissenschaftler und viele andere, bei Veranstaltungen mitzuwirken und damit die Geschichte der Ludwigsburger Synagoge und ihrer Menschen für viele Interessierte, quer durch alle Generationen, zugänglich zu machen.

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Zur Erinnerung an
Miriam und Menachem Weiss
Sie haben die Neugestaltung des Synagogenplatzes unterstützt

Miriam Weiss hatte ihre Kindheit in Ludwigsburg verbracht – gemeinsam mit ihren jüdischen Eltern konnte sie vor dem Nazi-Terror fliehen und sich in Palästina, dem späteren Israel, ein neues Leben aufbauen. Sie heiratete den aus Berlin stammenden Menachem Weiß.

Durch Besuche in Ludwigsburg hielt sie Kontakt zu Menschen aus der Region und unterstützte dabei beherzt die würdige Neugestaltung des Synagogenplatzes. 2012 berichtete sie bei der Erinnerungs-Veranstaltung am 10. November von ihrem Schicksal und dem ihrer ermordeten Angehörigen. Nicht zu vergessen und neue Ausgrenzung oder gar Verfolgung von Menschen zu verhindern, war ihr ein Herzensanliegen.

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Zur Erinnerung an
Harry Grenville
Dem Nazi-Terror entkommen · Aktiv für Verständigung und Aufmerksamkeit

Harry Grenville, der als Kind einer jüdischen Ludwigsburger Familie den Nazi-Terror überleben konnte, ist im Alter von 92 Jahren in seiner zweiten Heimat in England gestorben. Der Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz und die Stolperstein-Inititative Ludwigsburg haben damit einen wichtigen Zeitzeugen und engagierten Unterstützer verloren. Zuletzt hatte Harry Grenville im Jahr 2014 die Stadt seiner Kindheit wieder besucht und hielt eine Rede bei der Einweihung des neu gestalteten Synagogenplatzes.

Durch persönliche Begegnungen und schriftliche Berichte gab Harry Grenville den Aktiven der Stolperstein-Initiative und des Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz viele wertvolle Informationen und viel Motivation für ihre aufklärerische Arbeit.