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Vor 68 Jahren, am 23. Mai 1949, trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

In der Nazidiktatur hatten die Deutschen gerade die Erfahrung von Staatsterror, Willkür, Gewalt, Mord und Völkermord gemacht. In Ludwigsburg erinnert der Platz der zerstörten Synagoge daran. Nach dem NS-Terror formulierten die Mütter und Väter des Grundgesetzes dieses auf der Grundlage der universalen Menschenrechte.

Das Grundgesetz wurde so zur Basis für unser Zusammenleben.

Deshalb feiern wir dieses Grundgesetz und seine zentralen Artikel an diesem Tag vom Synagogenplatz aus, der an schlimmste Menschenrechtsverletzungen erinnert.

Wir wissen, dass Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit nicht überall übereinstimmen. Wir sind aufgefordert, daran zu arbeiten, dass die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit kleiner wird.