Schüler-Geschichts-Werkstatt 2013

Sommerferien-Angebot für Jugendliche:

Die erste Schüler-Geschichtswerkstatt Ludwigsburg brachte vom 27. bis zum 31. Juli 2013 Jugendliche mit der Geschichte des Synagogenplatzes und einiger jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Kontakt, die Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

Mit rund einem Dutzend interessierter Jugendlicher begaben wir uns auf die Suche nach den Spuren von Gemeinsamkeit und Konflikten zwischen jüdischen und christlichen Nachbarinnen und Nachbarn in den 1930er- und 40er-Jahren. In Archiven und am Arbeitstisch werden Informationen gewonnen und ausgewertet. Später werden die Schülerinnen und Schüler Gleichaltrige und andere Interessenten über den Synagogenplatz und zu anderen Orten in der Stadt kompetent begleiten können.

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Schüler erforschen Geschichte

Vier besondere Tage zu Beginn der Sommerferien – das bietet der Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz“ in Ludwigsburg Ende Juli. Gemeinsam können Jugendliche ab 14 Jahren dabei die Geschichte des Synagogenplatzes und von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern erforschen, die Opfer des Nazi-Terrors wurden. Die „Erste Schüler-Geschichtswerkstatt Ludwigsburg“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wie unter der Nazi-Diktatur Nachbarn zu Fremden gemacht wurden, wie Menschen dieser Stadt deportiert und ermordet wurden, ist Inhalt der vier spannenden Tage. Susanne Müller, die gemeinsam mit Jochen Faber die Arbeitsgruppe betreuen wird, sagt zur Zielsetzung: „Wir wollen fördern, dass Jugendliche aus Ludwigsburg sich für die Geschichte ihrer Stadt interessieren. An den behandelten Geschichten wird auch klar werden, wie wichtig die Menschenrechte und ihre Einhaltung für alle Menschen sind. Im Idealfall sind die Teilnehmer anschließend in der Lage, für Freunde und Mitschüler, aber auch für andere Interessierte eigene Führungen auf dem Synagogenplatz und zur Geschichte der Menschen, für die Stolpersteine verlegt wurden, anzubieten.“

Abwechslungsreich und anregend werden die Tage sein, versprechen die Initiatoren. Am Samstag, 27. Juli, beginnt die Gruppe um 15 Uhr und wird gegen 19 Uhr aufhören. Dann geht es am Montag, 29. Juli weiter. Ebenso wie am Dienstag und am Mittwoch ist der Beginn auf 11.00 Uhr angesetzt und das Ende gegen 18.00 Uhr. Exkursionen in der Stadt, Gruppenarbeit, Film- und Text-Auswertung und die Begegnung mit Fachleuten machen die Tage abwechslungsreich. Im CVJM-Haus in der Karlstraße 14 wird die Gruppe für diese Tage ihren festen Sitz haben, wenn sie nicht gerade in der Innenstadt unterwegs ist.

Interessierte können sich am einfachsten per E-Mail anmelden unter
dialog@synagogenplatz.de. Oder sie schreiben eine Postkarte oder einen Brief an den Förderverein Synagogenplatz Ludwigsburg, Jochen Faber, Schillerstraße 13/1 in 71638 Ludwigsburg. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.synagogenplatz.de

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