Test in der Realität: Koffer auf dem Synagogenplatz

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Wie viele Koffer-Nachbildungen braucht der Ludwigsburger Synagogenplatz, um auf das grausame Schicksal der jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn hinzuweisen, die von ihren Mitbürger/innen verfolgt, vertrieben, ausgeplündert und ermordet wurden? Seit Jahren beschäftigt der Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz" sich und viele andere mit dem Thema. Nun hat die Stadtverwaltung zugesagt, noch vor dem November dem Gemeinderat eine ausgearbeitete Planung zum Beschluss vorzulegen. Dazu trafen sich Vertreter/innen der Stadt und des Arbeitskreises am Donnerstag, um die passende Größenordnung von Koffern festzustellen. Auf den Koffern sollen dann Namen und Lebensdaten ermordeter Ludwigsburger Bürger/innen stehen - ähnlich, wie die Deportierten mit einem beschrifteten Koffer auf die Reise in den Tod geschickt wurden.