Vortrag mit Prof. Dr. Stefanie Endlich

Prof. Dr. Stefanie Endlich:
Der Ludwigsburger Synagogenplatz
Ort des Glaubens – Ort eines Verbrechens – Ort der Erinnerung

Expertin stellt zahlreiche Beispiele vor, wie andernorts an Synagogen und ihre Zerstörung erinnert wird




Eine profunde Kennerin von Gedenkkultur und Kunst im öffentlichen Raum kam nach Ludwigsburg, um Interessierten am weiteren Umgang mit dem Synagogenplatz Anregungen zu geben: Prof. Dr. Stefanie Endlich von der Universität der Künste in Berlin berichtete anschaulich und mit tief gehendem Sachverstand von Beispielen in Deutschland und Österreich, an denen an die Verfolgung jüdischer Mitbürger/innen und die Zerstörung ihrer Gotteshäuser erinnert wird. Der Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz“ konnte sich über reges Interesse freuen; unter den zahlreichen Interessentinnen und Interessenten waren auch Fachleute der Stadtverwaltung Ludwigburg: Lila Lehoczki (stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung) und Volker Henning (Leiter des Fachbereichs Bürgerschaftliches Engagement) und der Ludwigsburger Ehrenbürger Dr. Albert Sting, von dem wichtige Beiträge zur Diskussion um den Platz stammen.



Kein Ort der Erinnerung ist gleich – darum stellte Stefanie Endlich eine große Bandbreite von Konzepten zur Gestaltung Plätzen dar, auf denen deutsche Synagogen von Nazis und ihren Anhänger/innen während des NS-Regimes entweiht, beschädigt oder zerstört wurden. Eine Blaupause für den Ludwigsburger Synagogenplatz war natürlich nicht darunter – auch hier soll eine eigenständige Konzeption entstehen. Ein genauerer Bericht über Vortrag und Diskussion folgt…